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STÖRUNGSHILFE · WARTUNG & REPARATUR

Wetter- oder Bodenfeuchtesensor bewässert falsch

Der Sensor sollte das Denken übernehmen – und jetzt ist der Rasen im Juli gelb oder das Beet im April ertränkt. Sensoren rechnen richtig, aber mit den Werten, die man ihnen gibt: Standort, Grundeinstellung und Regionalwert entscheiden, ob aus Intelligenz Unsinn wird.

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SYMPTOM

Woran Sie es erkennen

Mit Hunter Solar Sync oder einer Hydrawise-Wettersteuerung werden die Laufzeiten automatisch angepasst – und plötzlich läuft die Anlage bei 30 Grad nur noch fünf Minuten oder im kühlen Mai eine halbe Stunde. Der Anpassungswert im Display steht dauerhaft bei 30 oder bei 150 Prozent. Ein Bodenfeuchtesensor (Hunter Soil-Clik) meldet „nass“, obwohl der Boden staubtrocken ist, oder „trocken“ im Dauerregen und lässt die Anlage laufen. Nach einem Sensortausch oder Gerätereset stimmt oft die Zuordnung nicht mehr.

  • Laufzeiten bei Hitze zu kurz, im Frühjahr zu lang
  • Anpassungswert dauerhaft bei 30 % oder 150 %
  • Bodenfeuchtesensor meldet dauernd „nass“ oder „trocken“
  • Nach Reset oder Tausch reagiert nichts mehr auf den Sensor

DIE WAHRSCHEINLICHSTEN URSACHEN

Woran es meistens liegt

Standort des Wettersensors

Solar Sync misst Sonne und Temperatur. Steht er im Schatten, unter Dach oder neben einer warmen Wand, rechnet er mit falscher Verdunstung. Er gehört frei auf das Dach oder den Zaun, nach Süden, ohne Beschattung und ohne Regner, die ihn treffen.

Region und Grundlaufzeit falsch gesetzt

Solar Sync braucht die Region (1 bis 4) und eine Grundlaufzeit, die für den heißesten Monat passt; die Anpassung skaliert dann nach unten. Wer die Laufzeit für Mai einträgt, bekommt im Juli zu wenig – der Sensor ist dann nicht defekt, sondern bekommt die falsche Basis.

Bodenfeuchtesensor falsch platziert

Der Soil-Clik-Fühler muss in Wurzeltiefe (10 bis 15 cm bei Rasen) in repräsentativem Boden sitzen – nicht neben einem Regner, nicht im Schatten, nicht in verdichteter Erde. Ein Fühler in einer Pfütze meldet ewig „nass“, einer im Sand am Weg ewig „trocken“.

Schwelle, Brücke oder Verkabelung

Die Feuchteschwelle am Soil-Clik-Modul ist Einstellungssache (Skala 1 bis 10); nach dem Reset steht sie auf Mitte. Fehlt die Brücke an den SEN-Klemmen oder ist der Sensor am falschen Eingang, ignoriert das Gerät ihn – oder sperrt dauerhaft.

SCHRITT FÜR SCHRITT

Das können Sie selbst prüfen

1

Anpassungswert lesen

Am Steuergerät oder in der App den aktuellen Anpassungswert prüfen. Solar Sync zeigt ihn als Prozent; 60 bis 130 Prozent im Jahresverlauf sind normal. Steht er am Anschlag (30 oder 150), stimmen Region oder Grundlaufzeit nicht.

2

Grundlaufzeit neu setzen

Laufzeiten für den heißesten Monat eintragen (Bechertest: 15 bis 20 Liter je Quadratmeter und Lauf), Region 2 für den Niederrhein, Wasseranpassung am Sensor auf 5 (Mitte). Dann zwei Wochen beobachten – der Sensor lernt aus den Tageswerten.

3

Sensor umsetzen

Wettersensor frei und sonnig montieren, Bodenfühler an eine typische Stelle in Wurzeltiefe versetzen und den Boden ringsum wieder andrücken. Bei Soil-Clik die Schwelle so einstellen, dass die Anlage am Tag nach kräftigem Regen gesperrt bleibt und zwei Tage später wieder freigibt.

4

Sensorzuordnung prüfen

Sensor an den SEN-Klemmen (Brücke entfernt), Schalter auf „Sensor aktiv“, bei Hydrawise den Sensor in der App als Wetter- oder Feuchtesensor angelegt. Ersatz und Ergänzung: Solar Sync, Soil-Clik.

PASSENDE ERSATZTEILE

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SERVICE

Wann Sie uns rufen sollten

Wenn die Anlage trotz Sensor nicht zur Ruhe kommt, wenn Sie von Zeitschaltuhr auf Wettersteuerung umstellen und die Grundlaufzeiten aus Regnertyp, Boden und Fläche berechnet haben möchten, oder wenn mehrere Sensoren (Regen, Wetter, Feuchte, Durchfluss) an einer Hydrawise-Steuerung zusammenspielen sollen. Wir setzen Sensoren an den richtigen Platz, kalibrieren und dokumentieren die Einstellung – und sagen ehrlich, wo ein Bodenfeuchtesensor im Hausgarten mehr Aufwand als Nutzen bringt.

Reparaturtermin anfragen →Mehr zu Wartung & Reparatur →

Häufige Fragen

Für die meisten Hausgärten der Wettersensor: Er braucht keinen Fühler im Boden, skaliert alle Zonen nach Verdunstung und ist nach zwei Wochen eingespielt. Bodenfeuchtesensoren messen nur eine Stelle; sie sind sinnvoll bei einheitlichem Boden und wenn man genau diese Zone steuern will – eher Gewächshaus als Rasen.

Hydrawise nutzt Wetterdaten einer Station in der Nähe; regnet es bei Ihnen, aber nicht an der Station, läuft die Anlage. Eine eigene Wetterstation in der App wählen (oder eine nähere Station) und zusätzlich einen lokalen Regensensor anschließen – dann zählt, was im Garten fällt.

Wettersensor einmal im Jahr: Sensorscheiben und Solarzelle säubern, Vogelkot entfernen. Bodenfühler beim Frühjahrs-Check kontrollieren, ob er noch im Boden sitzt und die Kabel intakt sind. Funksender: Batterie zur Saison tauschen.

SERVICE ANFRAGEN

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Beschreiben Sie kurz das Problem, Anlage und Ort – wir melden uns mit Termin und Angebot. Ein Foto per WhatsApp beschleunigt die Einordnung.

Kontakt & Anfahrt

aqua.naturale Beregnung
Jürgen Hackländer
Hammer Landstraße 113, 41460 Neuss
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Telefon: 02131 368 5265
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