Smarte Gartenbewässerung: automatisch steuern mit App, Sensor oder Batterie
Montags regnet es, dienstags läuft trotzdem der Regner – und im Urlaub hofft man, dass alles gut geht. Eine smarte Gartenbewässerung entscheidet selbst, wann und wie lange gewässert wird: nach Programm, nach Wetter oder nach Bodenfeuchte. Und Sie sehen auf dem Handy, was im Garten passiert. Hier zeigen wir die Möglichkeiten, von der einfachen Zeitsteuerung bis zur App.
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Ihre Vorteile
Was eine smarte Bewässerungssteuerung leistet
Gießt nur, wenn es nötig ist
Regen-, Wetter- oder Bodenfeuchtesensor stoppen oder kürzen das Programm. Im kühlen September läuft die Anlage automatisch kürzer als im Juli.
Von unterwegs im Blick
Programme ändern, einen Kreis von Hand starten oder eine Pause einlegen – per App, auch aus dem Urlaub.
Meldet, wenn etwas nicht stimmt
WLAN-Geräte wie Hydrawise melden zum Beispiel einen Kurzschluss an einem Ventilkabel. Ungewöhnlich hohen Verbrauch erkennen sie nur mit einem zusätzlichen Durchflusssensor.
Läuft, wenn Sie schlafen
Früh am Morgen, wenn wenig verdunstet und der Wind ruht. Ohne dass Sie den Wecker stellen müssen.
Ihr Ausgangspunkt
Smarte Bewässerung im Garten: Was haben Sie vor?

Neue Anlage planen
Wer neu baut, legt die Steuerung gleich mit fest: Zahl der Kreise, Platz für das Steuergerät, Kabelweg zum Ventilkasten und – falls gewünscht – WLAN am Montageort.

Vorhandene Anlage smart machen
Viele Steuergeräte lassen sich per Modul oder neuer Bedienfront auf App-Steuerung umrüsten. Sonst wird das Gerät getauscht, die Kabel zu den Ventilen bleiben liegen.

Kein Strom im Garten
Der Ventilkasten liegt hinten im Garten und eine Leitung dorthin wäre aufwendig? Batteriegeräte sitzen direkt am Ventil, manche lassen sich per Bluetooth einstellen.

Wohnanlagen und mehrere Anlagen
Für Hausverwaltungen und Hausmeisterdienste: mehrere Grundstücke in einer App, Störungsmeldungen per Nachricht, auf Wunsch schauen wir mit Ihrer Freigabe aus der Ferne mit drauf.
Die Möglichkeiten
Vier Wege, die Gartenbewässerung zu automatisieren
Smart beginnt nicht erst mit der App. Schon ein Steuergerät mit Regensensor ist ein großer Schritt – die App macht es bequemer und zeigt, was passiert.
Zeitsteuerung mit Netzgerät
Das Steuergerät hängt in Garage oder Keller und schaltet die Magnetventile nach Programm. Jeder Kreis bekommt eigene Zeiten. Der Klassiker – zuverlässig, aber ohne Blick auf das Wetter, solange kein Sensor angeschlossen ist.
Steuerung per App und WLAN
Das Gerät ist mit dem Internet verbunden. Sie bedienen es per App, die Laufzeiten passen sich der Wettervorhersage an, je nach Gerät und Ausstattung kommen Störungen als Meldung. Voraussetzung: stabiles WLAN am Montageort des Geräts.
Batterie am Ventil oder am Wasserhahn
Ohne Netzanschluss: Ein Batteriegerät im Ventilkasten schaltet je nach Modell bis zu sechs Kreise, ein Bewässerungscomputer am Hahn meist nur einen. Für Tropfkreise und kleine Gärten passend, für viele Regnerkreise ist ein Netzgerät die bessere Wahl.
Wetter und Sensoren
Regensensor als Mindeststandard, Wettersensor für die tägliche Anpassung, Bodenfeuchtesensor für Beet, Kübel und Dachbegrünung. Sensoren machen auch ein einfaches Gerät deutlich sparsamer.

Was schon da ist
Bestehende Anlage nachrüsten: in fünf Schritten zur App-Steuerung
Die Leitungen, Ventile und Kabel im Garten bleiben, wie sie sind. Getauscht oder ergänzt wird nur, was an der Wand hängt.
- 1
Stationen zählen
Wie viele Kreise hat die Anlage, wie viele sollen dazukommen? Das bestimmt, welches Gerät oder Modul passt.
- 2
WLAN prüfen
Mit dem Handy am Montageort messen: Kommt das 2,4-GHz-Netz stabil an? Sonst vorher einen Repeater einplanen.
- 3
Gerät oder Modul wählen
Hunter X2: WAND-Modul. Pro-C (PC-400 ab Datumscode 03/2014 oder PCC mit blauen Tasten): Bedienfront HPC-FP. Rain Bird ESP-TM2 oder ESP-ME3: LNK2-Modul. Sonst ein neues WLAN-Gerät.
- 4
Sensor ergänzen
Ein Regensensor an jede Anlage, auf Wunsch ein Durchflusszähler für die Verbrauchsüberwachung.
- 5
App einrichten
Konto anlegen, Kreise benennen, Wetteranpassung aktivieren – und auf Wunsch uns als Fachbetrieb freigeben.
Hunter-Steuergerät nachrüsten: Pro-C, X-Core und X2Hydrawise einrichten Schritt für SchrittAnlage erweitern und modernisieren
Besondere Lage
Bewässerung ohne Strom im Garten
Kein Netzanschluss am Ventilkasten ist kein Grund, auf die Automatik zu verzichten. Batteriegeräte übernehmen das Schalten – mit ein paar Einschränkungen.
Ventilkasten weit weg
Hinten im Garten, am Gartenhaus oder im Schrebergarten: Das Batteriegerät sitzt direkt am Ventil im Kasten.
Impulsspulen nötig
Batteriegeräte schalten nur Magnetventile mit 9-V-Impulsspule. Vorhandene 24-V-Spulen lassen sich meist tauschen.
Bedienung vor Ort
Programmiert wird am Gerät oder per Bluetooth aus wenigen Metern. Fernzugriff von unterwegs gibt es ohne WLAN-Gerät nicht.
Bevor es losgeht
Smarte Gartenbewässerung planen: Das brauchen wir von Ihnen
Für eine Empfehlung genügen wenige Angaben. Ein Foto vom vorhandenen Steuergerät spart oft drei Rückfragen.
Kreise
Wie viele Bereiche mit unterschiedlichen Laufzeiten: Rasen, Beete, Hecke, Kübel.
Strom und WLAN
Wo kann das Gerät hängen? Gibt es dort Strom und stabiles WLAN?
Was schon da ist
Vorhandenes Steuergerät, Ventile und Spulen – am besten mit Foto.
Wasserquelle
Leitungswasser, Brunnen oder Zisterne, mit Durchfluss beim nötigen Druck.
Ein Eimer unter dem offenen Hahn zeigt nur, was ohne Gegendruck herausläuft. Für die Planung zählt, was beim benötigten Druck ankommt.
Wasserleistung richtig messen
Planung · Material · Einbau · Service
Smarte Gartenbewässerung: unsere Leistungen
Wir planen, liefern das abgestimmte Material, unterstützen beim Bau und betreuen die Anlage danach – egal, wer sie am Ende einbaut.
- 01
Angaben senden
Fläche in der Online-Planung einzeichnen oder Plan und Fotos schicken. Wir prüfen Ihre Angaben und fragen nach, wenn etwas fehlt.
- 02
Materialangebot erhalten
Wir stellen das Material für Ihre Flächen zusammen. Eine Planübersicht kann beiliegen.
- 03
Verlegeplan bekommen
Den endgültigen Verlegeplan erhalten Sie nach dem Materialkauf bei uns.
- 04
Anlage bauen
Selbst, mit uns oder mit Ihrem Garten- und Landschaftsbauer.
- 05
Betreuen lassen
Inbetriebnahme im Frühjahr, Einwinterung im Herbst, Kontrolle und Reparatur – einzeln oder im Wartungspaket.
Wer baut die Anlage?
Selbst bauen
Plan, Einbauanleitung und Einweisung ins Material. Wir helfen bei Fragen zum Plan, beim Zuordnen der Teile, bei den ersten Einstellungen und ersten Problemen. Werkzeug leihen wir auf Wunsch.
Einbau durch uns
Montage und Arbeiten vor Ort vereinbaren wir gesondert, mit eigenem Angebot.
Ihr GaLaBau-Betrieb
Ihr Garten- und Landschaftsbauer baut mit unserem Plan und Material. Fachbetrieben steht derselbe Weg offen.
Nach dem Einbau
Regelmäßige Betreuung Ihrer Anlage
Damit die Bewässerung jedes Jahr zuverlässig läuft: Inbetriebnahme im Frühjahr, Einwinterung im Herbst, auf Wunsch Sommercheck und Reparaturen. Für Hausverwaltungen und Objekte mit mehreren Anlagen stimmen wir die Termine gebündelt ab.
Sie benötigen eine separat beauftragte Fachplanung, etwa für eine Ausschreibung oder eine Anlage im Gartenbau? Fachplanung für Projekte
Aus unserer Praxis
Viele Kreise, eine App: Kräuteranbau in Neuss
In einer Halle für Topfkräuter werden rund 160 Ventile über drei Hunter-Steuergeräte mit Hydrawise geschaltet. Ein Hausgarten ist das nicht – zeigt aber, was die Technik leistet: Jeder Kreis hat sein eigenes Programm, und Störungen kommen sofort als Meldung an.


Gut zu wissen
Häufige Fragen zur smarten Gartenbewässerung
Die Steuerung macht nicht, was sie soll? Unsere Störungshilfen führen vom Symptom zur Ursache.
Brauche ich WLAN im ganzen Garten?
Nein. WLAN braucht nur das Steuergerät, also dort, wo es hängt – meist in Garage, Keller oder Hauswirtschaftsraum. Zu den Ventilen im Garten laufen ganz normale Steuerkabel. Messen Sie den Empfang am Montageort mit dem Handy; ist er schwach, hilft ein Repeater.
Was kostet eine smarte Steuerung?
Das Steuergerät ist ein kleiner Posten der ganzen Anlage – Ventile, Kabel, Rohre und Regner machen den größeren Teil aus. Für das Material eines üblichen Hausgartens rechnen Sie mit etwa 1.300 bis 3.500 Euro (Stand Oktober 2026); ein WLAN-Gerät statt eines einfachen Steuergeräts verschiebt die Summe um wenige hundert Euro.
Fallen für die App laufende Gebühren an?
Für die Grundfunktionen in der Regel nicht. Hunter bietet für Hydrawise einen Basis-Plan ohne Gebühr an, erweiterte Funktionen gibt es im kostenpflichtigen Plan (Stand Oktober 2026).
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Die Programme liegen im Gerät, nicht nur in der App. Ein Hydrawise-Gerät bewässert zunächst mit dem zuletzt synchronisierten Programm weiter, aber ohne Wetteranpassung. Nach mehr als 24 Stunden ohne Verbindung schaltet es auf einen Ersatzmodus mit festem Budget. Sobald die Verbindung wieder steht, übernimmt die App.
Warum bewässert meine App-Steuerung an manchen Tagen nicht?
Oft ist das gewollt: Die Wetteranpassung lässt Tage aus, an denen Regen kommt oder es kühl bleibt. Bei Hydrawise etwa sind Temperatur- und Regenschwellen voreingestellt. Wer das nicht weiß, hält es schnell für einen Fehler.
Lohnt sich ein Bodenfeuchtesensor?
In gleichmäßigen Substraten wie Dachbegrünung, Kübel oder Beet ja. Im Hausgarten mit Rasen, Beeten und Hecke misst ein Sensor nur für seine Stelle – ein Wettersensor ist dort meist die bessere Wahl.
Ihr nächster Schritt
Ihren Garten smart bewässern? Wir zeigen Ihnen den einfachsten Weg.
Ob neue Anlage oder Nachrüstung: Schicken Sie uns ein Foto vom Steuergerät und die Zahl der Kreise – den Rest klären wir gemeinsam.