Scheibenfilter 1 Zoll: ein Filter für die ganze Ventilstation
Der Scheibenfilter 1 Zoll ist die Größe, die wir in Gärten mit Pumpe und mehreren Tropfzonen am häufigsten einbauen. Er sitzt einmal zentral vor den Magnetventilen, filtert mit 120 Mesh (rund 130 µm) und ist für bis zu 6 m³/h angegeben. Beide Anschlüsse haben 1" Außengewinde und passen damit direkt an die üblichen 1-Zoll-Ventilverteiler und PE-Kupplungen.
6 m³/h sind 100 Liter pro Minute – mehr, als eine typische Gartenpumpe liefert. Der Filter läuft so im Teillastbereich, der Druckverlust bleibt klein, und das Scheibenpaket hat Luft, Schmutz aufzunehmen. Ein Tropfrohr mit 2 l/h alle 30 cm vorausgesetzt, reicht die Menge rechnerisch für über 800 m Leitung in einer Zone.
Der Scheibenaufbau hält auch Algenflocken und Feinschlamm aus der Zisterne zurück, an denen ein Siebfilter schnell verstopft. Bei Brunnenwasser mit Eisen und Sand ist er ein Baustein, aber nicht die ganze Lösung – mehr dazu auf unserer Seite Brunnenwasser: Rost, Sand, Kalk.
Wann lohnt der 1-Zoll-Filter statt der 3/4-Zoll-Größe?
Sobald eine Pumpe im Spiel ist oder Sie Tropf- und Sprühzonen über einen gemeinsamen Verteiler fahren. Die 3/4-Zoll-Ausführung mit 5 m³/h reicht für einen Wasserhahn und eine Zone; der 1-Zoll-Filter hat mehr Scheibenfläche und muss bei gleicher Wassermenge seltener geöffnet werden. Für eine Leitung, die 10 m³/h und mehr führt, ist er zu klein – dann ist der 2-Zoll-Scheibenfilter richtig.
Wo gehört der Scheibenfilter in die Ventilstation?
Die bewährte Reihenfolge in Fließrichtung: Absperrhahn, bei Trinkwasser die Sicherungsarmatur, dann der Filter, danach Magnetventile und – bei Tropfzonen – der Druckminderer. So schützt ein Filter alle Ventile und Tropfer gleichzeitig. Setzen Sie ihn in die Ventilbox oder an die Hauswand, aber dorthin, wo Sie das Gehäuse aufdrehen können, ohne die Box auszugraben.
Für reine Regnerkreise brauchen Sie die 120 Mesh nicht. Hängen Regner und Tropfrohr am selben Verteiler, schadet der Filter den Regnern aber auch nicht – er muss dann nur für die größere Regnermenge ausgelegt sein.
Technische Daten im Überblick:
Eigenschaft | Wert |
|---|---|
Artikelnummer | PO-FI-1-120 |
Bauart | Scheibenfilter, Kunststoffgehäuse mit Scheibeneinsatz |
Anschluss | 1" Außengewinde (AG), Ein- und Ausgang |
Filterfeinheit | 120 Mesh (ca. 130 µm) |
Durchfluss max. | 6 m³/h |
Reinigung | manuell, Scheibenpaket abspülen |
Einsatz | Tropf- und Sprühbewässerung, Garten und GaLaBau |
Marke | aqua.naturale |
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Druckminderer 3/4" einstellbar 0,8–2,5 bar
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Häufige Fragen
Wie oft muss ich den Scheibenfilter spülen?
In der Saison alle zwei bis vier Wochen, bei Brunnen- oder Zisternenwasser auch wöchentlich. Ein Manometer hinter dem Filter zeigt es zuverlässiger als der Kalender: Fällt der Druck dort merklich unter den Wert im sauberen Zustand, ist das Paket zu.
Scheibenfilter oder Siebfilter – was ist besser für Zisternenwasser?
Bei Zisternen- und Teichwasser der Scheibenfilter. Organische Schwebstoffe und Algen setzen ein Sieb flächig zu, während der Scheibenfilter sie in der Tiefe der Rillen sammelt. Für reines Leitungswasser mit gelegentlichem Sand genügt auch ein Siebfilter.
Wie schließe ich den Filter an PE-Rohr an?
Mit einer PE-Klemmkupplung mit 1" Innengewinde auf jeder Seite, abgedichtet mit Teflonband. Bei 25- oder 32-mm-Rohr ist das die übliche Lösung, ohne zusätzliche Übergangsstücke. Für 16-mm-Tropfrohr direkt hinter dem Filter gibt es Steckverbinder mit Gewinde; ein Reduzierstück auf 3/4 Zoll ist dann nötig.
Hilft der Filter gegen Eisen im Brunnenwasser?
Nur gegen das, was bereits als Flocke im Wasser schwimmt. Gelöstes Eisen fällt oft erst hinter dem Filter aus und setzt dann Tropfer zu. Dagegen helfen Belüftung und Absetzen vor der Bewässerung, nicht ein feinerer Filter.
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