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Scheibenfilter 2" AG Typhoon, 30m³/h, 120 Mesh

Scheibenfilter 2 Zoll Typhoon als Hauptfilter für landwirtschaftliche Tropfanlagen. Anschlüsse: 2" Außengewinde beidseitig Filterfeinheit 120 Mesh, ca. 130 µm Durchfluss bis 30 m³/h Manuelle Reinigung des Scheibenpakets
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  • Filtertyp
  • Filterfeinheit
  • Anschlussgröße (Filter)
  • Durchflussmenge

Scheibenfilter 2 Zoll Typhoon: Hauptfilter für Feld, Folientunnel und Obstanlage

Der Scheibenfilter 2 Zoll Typhoon ist für die Wassermengen gebaut, die in Landwirtschaft und Produktionsgartenbau durch eine Hauptleitung gehen: bis zu 30 m³/h bei 120 Mesh, also rund 130 µm Durchlassweite. Beide Anschlüsse haben 2" Außengewinde. Damit ist er der Filter, den man vor eine Abteilung Tropfrohr im Gemüsebau, eine Beerenanlage oder mehrere Gewächshausblöcke setzt.

Zur Einordnung: 30 m³/h reichen rechnerisch für gut 4.000 m Tropfrohr mit 2 l/h alle 30 cm, gleichzeitig betrieben. In der Praxis legen wir den Filter mit Reserve aus, weil der Druckverlust bei Volllast und halb vollem Scheibenpaket spürbar steigt – und weil Ernte-Saison selten die Zeit ist, in der man gern Filter wäscht.

Wo er hingehört: hinter die Pumpe, vor die Ventile und vor eine eventuelle Düngerdosierung. Wie Filterstation und Dosierung zusammenspielen, zeigen wir auf der Seite Filterung & Düngerdosierung; Beispiele aus der Praxis finden Sie unter Tropfbewässerung in der Landwirtschaft.

Für welche Fläche reicht ein 2-Zoll-Scheibenfilter?

Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern die Wassermenge der größten gleichzeitig laufenden Abteilung. Rechnen Sie Tropfrohrlänge mal Tropferleistung pro Meter: 3.000 m Tropfrohr mit 7 l/h je Meter ergeben 21 m³/h – das passt mit Reserve. Laufen Abteilungen nacheinander, zählt nur die größte.

Liegen Sie dauerhaft über 25 m³/h, planen wir zwei Filter parallel oder eine größere Filterstation. Für kleinere Zonen bis 6 m³/h ist der 1-Zoll-Scheibenfilter die wirtschaftlichere Wahl.

Wann reicht ein manueller Filter nicht mehr aus?

Der Haken: Der Typhoon wird von Hand gereinigt. Bei Brunnenwasser mit wenig Schmutz ist das alle paar Wochen erledigt. Bei Oberflächenwasser aus Teich, Graben oder Speicherbecken mit Algen kann es täglich nötig werden – dann gehört eine automatisch rückspülende Filterstation in die Planung, kein größerer Handfilter.

Bringt der Brunnen Sand, setzen Sie einen Sandseparator oder Hydrozyklon davor. Der nimmt die schweren Körner heraus, und der Scheibenfilter kümmert sich um den feinen Rest.

Welche Armaturen gehören um den Filter herum?

Je ein Absperrorgan vor und hinter dem Filter, damit Sie ihn öffnen können, ohne die Leitung zu entleeren. Dazu ein Manometer vor und eines hinter dem Filter: Die Differenz zeigt, wann gespült werden muss. Wir spülen in der Regel, wenn sie um rund 0,3 bis 0,5 bar über dem Wert im sauberen Zustand liegt. Ein Entleerungs- oder Spülanschluss am Filtertopf erleichtert die Arbeit, weil der Schmutz nicht in die Reinwasserseite gerät.

Technische Daten im Überblick:

Eigenschaft

Wert

Artikelnummer

PO-FI-2-120

Bezeichnung

Typhoon

Bauart

Scheibenfilter, Kunststoffgehäuse mit Scheibeneinsatz

Anschluss

2" Außengewinde (AG), Ein- und Ausgang

Filterfeinheit

120 Mesh (ca. 130 µm)

Durchfluss max.

30 m³/h

Reinigung

manuell

Einsatz

Tropf- und Sprühbewässerung, Landwirtschaft und Gartenbau

Marke

aqua.naturale

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Häufige Fragen

Kann ich mit dem Filter Teich- oder Grabenwasser nutzen?
Ja, Scheibenfilter sind dafür die richtige Bauart. Bei viel Algen und organischer Last ist ein einzelner Handfilter aber schnell überfordert. Ab dieser Wasserqualität planen wir eine Vorfiltration oder eine automatische Rückspülung ein.

Ab welchem Druckunterschied sollte ich spülen?
Als Faustregel, sobald der Druck hinter dem Filter rund 0,3 bis 0,5 bar niedriger ist als im sauberen Zustand. Wer länger wartet, verliert Druck an den Tropfern am Strangende und riskiert, dass Schmutz durch das Paket gedrückt wird.

Wie schließe ich einen Flachschlauch an?
Über eine 2-Zoll-Anschlussverschraubung für Flachschlauch auf der Abgangsseite. Prüfen Sie dabei die Gewindeart: Der Filter hat Außengewinde, das Gegenstück braucht Innengewinde oder ein Zwischenstück. Zwischen Filter und Flachschlauch lohnt ein Absperrorgan, damit Sie den Filter öffnen können, ohne den Schlauch leerlaufen zu lassen.

Gehört der Filter vor oder hinter die Dosierpumpe?
Vor die Dosierung. So läuft sauberes Wasser durch die Dosierpumpe, und Dünger-Ausfällungen werden nicht schon im Filter abgefangen. Hinter der Dosierung sitzt bei Bedarf ein zweiter, kleinerer Sicherheitsfilter. So bleibt der Hauptfilter frei von Düngerresten, und die Dosierpumpe wird nicht durch Sand verschlissen.

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