Netafim In-Line Druckregulator ¾": fester Ausgangsdruck 1,1 oder 2,5 bar
Der Netafim In-Line Druckregulator hält den Ausgangsdruck einer Tropf- oder Mikrobewässerungsleitung auf fest eingestellten 1,1 bar oder 2,5 bar, solange der Eingangsdruck darüber liegt, höchstens 10 bar. Der Anschluss ist ¾", der Durchfluss reicht laut Netafim von etwa 80 bis 1.000 l/h. Gebaut ist er als Membranregler aus verstärktem Kunststoff, beständig gegen übliche Dünger.
Gebraucht wird er dort, wo der Leitungsdruck für die Tropfer oder Sprinkler zu hoch ist oder schwankt: am Hauswasseranschluss mit 4 bis 6 bar, hinter Pumpen, an Hanglagen. Ohne Regler platzen Verbinder ab, Tropfschläuche blähen auf, Mikrosprinkler nebeln.
Zwei Grenzen sollten Sie kennen. Der Regler reduziert nur, er erhöht nicht: Kommt vorne zu wenig an, kommt hinten auch nicht mehr heraus. Und er braucht Durchfluss; unter etwa 80 l/h regelt er ungenau. Für eine einzelne Balkonkiste mit drei Tropfern ist er deshalb überdimensioniert.
1,1 oder 2,5 bar: Welcher Regler für welche Leitung?
- 1,1 bar: nicht druckkompensierende Tropfschläuche und Tropfrohre, dünnwandige Leitungen, Mikroschlauch-Systeme mit Steckverbindern.
- 2,5 bar: druckkompensierende Tropfer und Mikrosprinkler, etwa den VibroNet SD (1,5–2,5 bar) oder SuperNet (1,5–4,0 bar).
Rechnen Sie den Druckverlust nach dem Regler mit: Lange Stränge und Höhenunterschiede kosten Druck. Brauchen Sie einen Wert dazwischen, ist der einstellbare Druckminderer 0,8–2,5 bar die bessere Wahl. Je Strang, der eigenen Druck braucht, setzen Sie einen eigenen Regler.
Wo sitzt der Druckregler in der Bewässerungsanlage?
In Fließrichtung hinter Magnetventil und Filter, vor dem ersten Tropfer des Strangs. Hinter dem Ventil steht er nur unter Druck, solange bewässert wird, das schont die Membran. Achten Sie auf den Pfeil auf dem Gehäuse; falsch herum eingebaut regelt er nicht. Gewinde dichten Sie mit Teflonband. Hat der Hausanschluss mehr als 10 bar, gehört zuerst ein zentraler Druckminderer an die Zuleitung. Wenn am Ende des Strangs trotz Regler zu wenig ankommt, hilft unsere Seite Zu wenig Druck am letzten Regner.
Technische Daten im Überblick:
Eigenschaft | Wert |
|---|---|
Artikelnummern | NF-DREG-LIN-3-4-1-1BAR, NF-DREG-LIN-3-4-2-5BAR |
Hersteller | Netafim |
Typ | Inline-Membranregler, fest voreingestellt |
Ausgangsdruck | 1,1 bar oder 2,5 bar |
Eingangsdruck | max. 10 bar |
Durchfluss | ca. 80–1.000 l/h |
Anschluss | ¾" |
Material | verstärkter Kunststoff |
Einsatz | Tropf- und Mikrobewässerung, Fertigation |
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Druckminderer ¾" einstellbar 0,8–2,5 bar
Druckminderer In-Line 2,5 bar ¾" IG/AG
Häufige Fragen
Wofür wird ein fester statt einstellbarer Druckwert gewählt?
Feste Regler lassen sich nicht verstellen, auch nicht versehentlich beim Mähen oder durch neugierige Hände. Sie wählen einmal den Druck passend zu Tropfern oder Sprinklern und müssen nie wieder nachjustieren. Für wechselnde Anforderungen ist ein einstellbarer Druckminderer praktischer.
Was passiert, wenn der Eingangsdruck über 10 bar liegt?
Dann ist der Regler überfordert und kann Schaden nehmen. Setzen Sie vorher einen zentralen Druckminderer, der die Anlage auf ein sicheres Niveau bringt. Solche Drücke kommen vor allem hinter starken Pumpen und an tiefliegenden Hausanschlüssen vor.
Kann ich statt des Netafim-Reglers den Hunter Accu-Sync nehmen?
Nur, wenn direkt am Hunter-Magnetventil geregelt werden soll, denn der Accu-Sync wird auf das Ventil montiert und ist einstellbar. Für einen einzelnen Strang irgendwo in der Leitung ist der Inline-Regler die einfachere Lösung.
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