Zum Inhalt springen

REFERENZEN · GARTENBAU · PRODUKTION · VENLO · 2025

Containerstauden, Heidelbeeren und Reben: ein Anbaubetrieb bei Venlo

Ein Produktionsbetrieb mit Containerquartieren, Heidelbeeren im Substrat, Rebzeilen und Versuchsflächen – bewässert mit Netafim-Tropftechnik: Juniortropfer in der Verteilleitung, Mikroschläuche, Winkelpfeiltropfer und Tropfstäbe je Container.

Fotos ansehen →Eigenes Projekt anfragen →

ECKDATEN

Das Projekt auf einen Blick

Betrieb

Pflanzenanbaubetrieb bei Venlo, direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Stauden im Container, Heidelbeeren im Substrat, Rebzeilen, Spargel, Gemüse und Versuchskulturen. Fotos aus dem Sommer 2025.

Aufgabe

Viele kleine Substratvolumen gleichmäßig versorgen – jeder Topf und jeder Container mit derselben, bekannten Wassermenge, unabhängig von der Position in der Reihe.

Technik

Netafim Juniortropfer in der PE-Verteilleitung, Mikroschläuche zu den Containern, Winkelpfeiltropfer bei den Stauden, Tropfstäbe in den Heidelbeer-Containern.

Wasser

Wasserspeicher am Rand der Fläche als Puffer für die Entnahme; Filter vor den Tropfern, damit die kleinen Querschnitte frei bleiben.

AUSGANGSLAGE

Tausende Container, jeder mit eigenem Wasserbedarf

Im Containeranbau ist die Bewässerung der größte Arbeitsposten und die größte Fehlerquelle zugleich. Ein Topf mit wenigen Litern Substrat trocknet an einem warmen Tag innerhalb von Stunden aus; wer mit dem Schlauch durch die Reihen geht, gibt dem ersten Container zu viel und dem letzten zu wenig – und weiß hinterher nicht, wie viel es war.

Dazu kommen die Heidelbeeren im Substrat, die weder Trockenheit noch Staunässe vertragen und saures Wasser brauchen, sowie Freilandkulturen mit ganz anderen Wassermengen. Gefragt war eine Anlage, die jede Kulturgruppe getrennt und trotzdem aus einer Hand versorgt.

Containerquartier mit Astilben und Funkien auf Bändchengewebe, Verteilleitung in der Mitte
Containerquartier mit Astilben und Funkien: In der Mitte der Reihe läuft die PE-Verteilleitung, von dort geht je Topf ein Mikroschlauch ab.

DIE LÖSUNG

Ein Tropfer je Container, vormontiert in der Verteilleitung

Das Prinzip ist bei Stauden und Heidelbeeren dasselbe: Eine PE-Verteilleitung läuft entlang der Containerreihe, in ihr sitzen Netafim Juniortropfer, die die Wassermenge bestimmen. Von jedem Tropfer führt ein Mikroschlauch in den Container – bei den Stauden zu einem Winkelpfeiltropfer, bei den Heidelbeeren zu einem Tropfstab im Substrat. Der Tropfer in der Leitung ist druckkompensierend; ob der Container am Anfang oder am Ende der Reihe steht, spielt für die Menge keine Rolle.

Stauden im Container

Astilben, Funkien und weitere Stauden auf Bändchengewebe, Verteilleitung zwischen den Reihen. Jeder Topf hat seinen Winkelpfeiltropfer; beim Umstellen wird der Pfeil einfach umgesteckt.

Heidelbeeren im Substrat

Große Substratcontainer mit Mulchauflage, weiße Mikroschläuche zu Tropfstäben. Die Schlaufen geben Spiel zum Versetzen, die Mulchschicht hält die Feuchte im Wurzelraum.

Freiland und Versuchsflächen

Rebzeilen mit Tropfbewässerung, Gemüse und Spargel mit Kreisregnern auf Stativen: unterschiedliche Kulturen an getrennten Zonen derselben Anlage.

CONTAINERSTAUDEN

So sieht die Technik im Quartier aus

Verteilleitung, Juniortropfer, Mikroschlauch, Winkelpfeiltropfer – die vier Bausteine, die jeden Topf versorgen. Aufnahmen vom Juni 2025.

Netafim Juniortropfer an der PE-Verteilleitung, Mikroschläuche zu den Containern
Netafim Juniortropfer sitzen direkt in der Verteilleitung. Der Tropfer bestimmt die Menge, der Mikroschlauch bringt sie zum Container.
Winkelpfeiltropfer im Container einer Funkie, Mikroschlauch von der Verteilleitung
Am Ende jedes Mikroschlauchs steckt ein Winkelpfeiltropfer im Substrat – jeder Topf bekommt dieselbe, bekannte Wassermenge.
Containerreihe mit Funkien, jeder Topf mit eigenem Tropfer
Funkien in der Containerreihe. Die Schilder markieren Sorte und Topfgröße, die Bewässerung bleibt für alle gleich.
Containerfläche mit Stauden, dahinter Freilandquartiere
Die Containerfläche liegt auf Bändchengewebe, dahinter beginnen die Freilandquartiere.
Containerfläche mit Stauden, dahinter Freilandquartiere mit Jungpflanzen
Blick über die Containerfläche: Die Verteilleitungen liegen zwischen den Reihen, die Mikroschläuche sind kaum zu sehen.

HEIDELBEEREN IM SUBSTRAT

Tropfstäbe im Container, Wasserspeicher am Feldrand

Heidelbeeren brauchen gleichmäßige Feuchte und saures Wasser. Im Substratcontainer bringen Tropfstäbe das Wasser direkt in den Wurzelraum; der Speicher am Rand der Fläche sorgt dafür, dass die Anlage unabhängig von Schwankungen der Wasserquelle gleichmäßig läuft.

Heidelbeere im Substratcontainer mit weißen Mikroschläuchen und Tropfstäben
Heidelbeere im Substratcontainer: weiße Mikroschläuche führen von der Verteilleitung zu Tropfstäben im Substrat, die Mulchschicht hält die Feuchte.
Heidelbeerreihe im Substrat, Mikroschläuche von der weißen Verteilleitung
Die weiße Verteilleitung läuft an der Containerreihe entlang; die Schlaufen der Mikroschläuche geben Spiel für das Versetzen der Container.
Heidelbeerreihen im Substrat auf Bändchengewebe
Heidelbeerreihen im Substrat auf Bändchengewebe, mit Drahtrahmen als Stütze.
Wasserspeicher am Rand der Heidelbeerfläche
Der Wasserspeicher am Rand der Fläche puffert die Entnahme und versorgt die Anlage gleichmäßig.
Rebzeilen am Drahtrahmen
Auch die Rebzeilen des Betriebs sind Teil der Anlage – Tropfbewässerung mit geringen Wassermengen.
Gemüsereihen mit Kreisregnern auf Stativen, dahinter Spargel
Gemüsereihen mit Kreisregnern auf Stativen, dahinter Spargel: unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Technik, eine Anlage.

IHR PROJEKT

Betreiben Sie eine Baumschule, einen Staudenbetrieb oder Beerenobst im Substrat?

Schicken Sie uns Lageplan, Kulturen, Containerzahl und Wasserquelle. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung, welches Tropfsystem passt und wie die Umsetzung mit Ihrem Betrieb aussehen kann.

Kostenlose Erstberatung →Planung & Installation →