Zuletzt aktualisiert am 18.09.2026
Quellsteine sind dezente Wasserspiele, die eine ruhige und behagliche, aber gleichzeitig erfrischende Atmosphäre erzeugen. Mit Hilfe einer Pumpe wird das Wasser kontinuierlich zirkuliert, wodurch der Quellstein seinen beruhigenden Effekt entfaltet. Sie benötigen wenig Platz und können ganz individuell in die unterschiedlichsten Garten-Arrangements integriert werden. Darüber hinaus gibt es viele weitere Wasserspiele, von verspielten Arrangements aus mehreren kleinen Strahlen bis hin zu aufwendigen Wasserkaskaden.
RATGEBER-ÜBERSICHT
Dieser Artikel ist Teil unseres Ratgebers Gartenbewässerung: das passende Bewässerungssystem für Ihren Garten – dort finden Sie alle Beiträge zum Thema im Zusammenhang.
Die Pumpe in drei Schritten bestimmen
Zuerst wird das Wasserbild festgelegt: sprudelnd aus der Bohrung oder als Fontäne mit sichtbarer Höhe. Dann die Lage von Pumpe und Auslauf, denn Entfernung und Höhenunterschied bestimmen den Druckverlust. Daraus ergeben sich Fördermenge und Förderhöhe, und erst diese beiden Werte zusammen führen zur richtigen Pumpe. Der Anschluss am Stein muss zur Bohrung passen. Die übrige Zuleitung darf größer sein, um Druckverluste zu verringern – sonst nützt auch die stärkste Pumpe nichts.
Das Herz des Wasserspiels ist die Pumpe
Damit Ihr Wasserspiel lebendig wird, benötigen Sie natürlich eine Pumpe. Doch wie stark muss die Pumpe sein, damit sie das Wasserspiel richtig in Szene setzt? Ja, wie viel Wasser braucht Ihr ganz persönlicher Quellstein überhaupt, um ansprechend auszusehen?
Bei zu wenig Pumpenleistung sieht das Wasserspiel nicht wie erwartet aus oder funktioniert erst gar nicht. Und eine zu starke Pumpe bedeutet, dass Sie Geld und Strom verschwenden. Also sollte die Pumpenleistung möglichst genau zum Quellstein oder Wasserspiel passen.
So finden Sie die ideale Pumpe für Ihr Wasserspiel
Bevor es an die Berechnung geht, müssen Sie zunächst die genauen Rahmenbedingungen für den Quellstein oder das Wasserspiel festlegen.
Schritt 1: Wählen Sie das Wasserbild
Bei einem Quellstein ist das Wasserbild klar: Das Wasser soll aus der vorgesehenen Öffnung hervorsprudeln, entweder klar oder mit einem Schaumsprudler. Bei einer Fontäne gibt es deutlich mehr Möglichkeiten.
Je nachdem, welche Düse Sie wählen, variieren die Höhe der Fontäne und der Austrittspunkt des Wassers. Das beeinflusst die benötigte Pumpenleistung und macht gegebenenfalls ein zusätzliches Rohr an der Pumpe notwendig.

Schritt 2: Platzierung der Fontäne und der Pumpe bestimmen
Auch die Platzierung der Pumpe und der Fontäne sollten Sie von Anfang an gut planen. Dabei gilt: Die Entfernung der Fontäne vom Rand des Wasserbeckens oder Teichs sollte mindestens der Höhe der Fontäne entsprechen. Dabei wird die Fontänenhöhe nicht von der Düse, sondern von der Wasseroberfläche gemessen.
Ein Beispiel: Für eine Fontäne mit 1 Meter Höhe sollte das Wasserbecken mindestens 2 Meter Durchmesser haben. So ist die Fontäne 1 Meter vom Beckenrand entfernt.
Bei einem Quellstein ist die Platzierung klar, aber die offene Frage ist, wie viel Wasser Ihr Quellstein benötigt, um auch wirklich “übersprudelt” zu werden. Gerade bei individuellen Natursteinen ist das manchmal schwer einzuschätzen, doch es gibt einen verlässlichen Richtwert
Die Faustregel für Quellsteine lautet: 1 Liter / Minute pro Zentimeter Steindurchmesser.
► Daraus ergibt sich zum Beispiel für die Aquarius Universal Pumpen diese Empfehlung:
Empfohlene Pumpe | Steindurchmesser |
Aquarius Universal 600 | ca. 15 cm |
Aquarius Universal 1000 | ca. 25 cm |
Aquarius Universal 1500 | ca. 35 cm |
Aquarius Universal 2000 | ca. 45 cm |
Schritt 3: Pumpenleistung berechnen
Nachdem Sie jetzt ermittelt haben, welche Höhe die Fontäne haben soll und / oder wie viel Wassermenge Sie benötigen, können Sie ganz einfach die Pumpe ermitteln. Denn bei jeder Pumpe sind unter anderem folgende Werte angegeben:
- Maximale Wassersäule in Metern: Dieser Wert bestimmt den maximalen Höhenunterschied, den die Pumpe überwinden kann.
- Maximale Fördermenge: Dieser Wert gilt bei sehr geringer Förderhöhe. Entscheidend ist, welche Menge die Pumpenkennlinie bei der tatsächlich benötigten Förderhöhe ausweist. Maximale Fördermenge und maximale Förderhöhe werden nicht gleichzeitig erreicht.
Quellstein: Die Wassersäule muss bei einem Quellstein mindestens den gewünschten Höhenunterschied abdecken. Die Liter pro Minute sollten der Größe Ihres Quellsteins entsprechen.
Fontäne: Damit eine Fontäne die gewünschte Höhe erreicht, reicht es nicht aus, eine Pumpe mit der entsprechenden maximalen Wassersäule auszuwählen. Denn die Düse benötigt oftmals mehr Druck, um das Wasser in der gewünschten Optik in die Luft zu befördern.
Sie finden bei OASE zu jeder Düse individuelle Angaben zu geeigneten Pumpen, mit denen Sie Ihre gewünschte Fontänenhöhe erreichen können. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.
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Über den Autor: Jürgen Hackländer
Geschäftsführer von aqua.naturale Beregnung. Jürgen Hackländer kommt aus dem Handwerk und arbeitet bis heute selbst mit den Produkten, die er empfiehlt — seit über 25 Jahren, mit mittlerweile mehr als 15.000 zufriedenen Kunden. Durch regelmäßige Schulungen und ständigen Kontakt zu den Herstellern bleibt er technisch auf dem neuesten Stand.
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Häufige Fragen
Eine Tauchpumpe für den Außenbereich, deren Fördermenge zur Bohrung des Steins und deren Förderhöhe zur Höhe des Steins über dem Wasserspiegel passt. Für einen Quellstein mit 30 mm Bohrung und 60 cm Höhe reicht meist eine Pumpe mit rund 1.500 bis 2.500 Litern pro Stunde.
Zuerst die Förderhöhe: Höhe des Steins über dem Wasserspiegel plus Reibungsverluste im Schlauch. Dann die gewünschte Wassermenge: Ein sanft überlaufender Quellstein braucht je nach Bohrung 500 bis 3.000 Liter pro Stunde. Aus der Pumpenkennlinie wird das Modell gewählt, das bei dieser Förderhöhe die Menge noch liefert.
Ob die Pumpe dauerhaft laufen darf und wie sie überwintert, steht in der Anleitung des jeweiligen Modells. Manche Pumpen müssen frostfrei gelagert werden, andere dürfen unter den vom Hersteller genannten Bedingungen im Teich bleiben.
Verdunstung und Spritzwasser senken den Wasserstand. Eine füllstandsgesteuerte Nachspeisung kann ihn ausgleichen; ein gewöhnlicher Tropfer regelt keinen Wasserstand. Prüfen Sie den Vorrat regelmäßig und verwenden Sie einen passenden Trockenlaufschutz. Bei Trinkwassernachspeisung ist eine geeignete Sicherungseinrichtung erforderlich.