REFERENZEN · GEWERBE · DÜSSELDORF · SEIT 2011
Bürokomplex in Düsseldorf: Rasenflächen zwischen den Gebäuden, dezentral gesteuert
Mehrere Teilanlagen mit batteriebetriebener Steuerung im Ventilkasten, MP-Rotatoren im Rasen und Tropfleitung in den Beeten – seit 2011 in Betrieb, 2025 erweitert.
ECKDATEN
Das Projekt auf einen Blick
Ort und Jahr
Büro- und Verwaltungskomplex in Düsseldorf, Einbau 2011. Jährliche Einwinterung und Inbetriebnahme, Erweiterung um Rondell und Seitenfläche 2025.
Umfang
Mehrere getrennte Rasen- und Beetflächen zwischen den Gebäuden, jede als eigene Teilanlage mit Ventilkasten und Steuerung.
Technik
MP-Rotatoren im Rasen, Tropfbewässerung in den Pflanzflächen, batteriebetriebene Steuergeräte im Ventilkasten, per Funk programmierbar.
Besonderheit
Kein Stromanschluss im Außenbereich nötig, keine Steuerleitungen unter den Wegen. Dokumentation und Steuerung liegen beim Hausmeister.
AUSGANGSLAGE
Viele kleine Flächen, kein Strom, wenig Platz für Leitungen
Zwischen den Bürogebäuden liegen mehrere geschwungene Rasenflächen mit Kieskanten, Bäumen und Pflanzstreifen an den Fassaden, getrennt durch Klinkerwege und Tiefgaragenzufahrten. Im Sommer 2010 waren die Flächen trotz Pflege stellenweise braun – gegossen wurde mit dem Schlauch, wenn Zeit war.
Für eine zentrale Anlage hätten Steuerleitungen unter allen Wegen hindurchgeführt werden müssen, und im Außenbereich gab es keinen Stromanschluss. Gefragt war eine Lösung, die ohne Aufbruch der Wege auskommt und die der Hausmeister ohne Schulung bedienen kann.

DIE LÖSUNG
Jede Fläche eine eigene kleine Anlage
Wir haben jede Rasenfläche als eigenständige Teilanlage gebaut: Wasseranschluss, Ventilkasten und ein batteriebetriebenes Steuergerät direkt im Kasten. Die Programme werden per Funk vom Handgerät aus übertragen, ein Stromanschluss ist nicht nötig. Die Wege blieben unangetastet; die Zuleitungen laufen innerhalb der Grünflächen.
Rasen
MP-Rotatoren an den Rasenkanten, Sektoren so eingestellt, dass Wege und Fassaden trocken bleiben. Die langsame Ausbringung passt zum verdichteten Boden zwischen den Gebäuden.
Beete
Tropfleitung in den Rindenmulch- und Pflanzstreifen an den Fassaden – dort, wo Sprühregner nur die Glasflächen nass machen würden.
Betrieb
Zwei Termine im Jahr: Einwinterung mit Druckluft und Batteriewechsel im Herbst, Inbetriebnahme und Regnerkontrolle im Frühjahr. Die Anlage läuft seit 14 Jahren mit denselben Ventilkästen.
IM BETRIEB
Die Anlage im Betrieb
Aufnahmen aus dem ersten Betriebsjahr, wenige Monate nach dem Einbau. Was im März noch eine lückige Rasenfläche war, ist im September geschlossen grün.






2025
Vierzehn Jahre später: Rondell und Seitenfläche
2025 kamen zwei weitere Flächen dazu, das Rondell um den Brunnen und eine Seitenfläche am Gebäude. Geplant haben wir sie am Luftbild mit IrriSketch: Regnerpositionen, Sektoren und Wurfweiten wurden vorab am Bildschirm gesetzt, sodass die Überdeckung stimmte, bevor der erste Graben gezogen wurde. Für die Wasserversorgung wurde der vorhandene Brunnen in die Planung einbezogen. Die neuen Teilanlagen folgen demselben Prinzip wie die bestehenden – dezentral, batteriebetrieben, ohne Aufbruch der Wege.
IHR PROJEKT
Gewerbeflächen, Wohnanlagen, Außenanlagen: wir planen dezentral oder zentral.
Für Hausverwaltungen und Facility Management planen wir Anlagen, die ohne Stromanschluss auskommen, die der Hausmeister bedienen kann und die wir zweimal im Jahr warten. Schicken Sie uns einen Lageplan – die Erstberatung ist kostenlos.