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Perfekte Rasenbewässerung: So bleibt dein Rasen auch im Sommer grün

Der grünste Rasen durch automatische Bewässerungssysteme
28. Februar 2025 durch
Perfekte Rasenbewässerung: So bleibt dein Rasen auch im Sommer grün
aqua.naturale Beregnung, Jürgen Hackländer

Zuletzt aktualisiert am 10.09.2026

Ein vertrockneter Rasen im August ist meistens kein Wetterproblem, sondern ein Bewässerungsproblem. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Wassermenge zum richtigen Zeitpunkt — und dem passenden Regnertyp für Ihre Fläche — bleibt Ihr Rasen auch in heißen Sommern satt grün.

Wie viel Wasser braucht ein Rasen wirklich?

Die Faustregel lautet: ca. 25 bis 30 Millimeter Wasser pro Woche, verteilt auf zwei bis drei Gaben statt täglich in Mini-Portionen. ► Bei einer Rasenfläche von 100 m² sind das rund 2.500 bis 3.000 Liter pro Woche.

Warum nicht täglich kurz gießen? Weil das Wasser dann nur die obersten Zentimeter erreicht. Die Graswurzeln bleiben oberflächennah und Ihr Rasen wird anfälliger für Trockenstress, sobald es mal ein paar Tage heißer wird. Seltener, dafür tiefer gießen trainiert die Wurzeln in die Tiefe — und genau das macht einen Rasen hitzeresistent.

Der richtige Zeitpunkt: früh morgens statt abends

Am besten bewässern Sie zwischen 4 und 7 Uhr morgens. Dann verdunstet am wenigsten Wasser, und die Blätter trocknen tagsüber wieder ab. Wer stattdessen abends gießt, riskiert, dass der Rasen die ganze Nacht feucht bleibt — ein gefundenes Fressen für Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel oder Rasenfilz. Ein programmierbarer Bewässerungscomputer nimmt Ihnen die unbequeme Uhrzeit ab, ohne dass Sie selbst um 5 Uhr aufstehen müssen.

Der richtige Regner für Ihre Fläche

Nicht jeder Regner passt zu jedem Rasen — hier lohnt sich ein kurzer Blick auf die Fläche, bevor Sie sich festlegen:

  • Kleine, verwinkelte Flächen (Vorgärten, schmale Streifen): Sprühdüsen wie der Hunter Pro-Spray decken kurze Distanzen präzise ab und lassen sich gut an Ecken und Kurven anpassen.
  • Mittlere Rasenflächen mit Fokus auf Wassersparen: Der Hunter MP Rotator gibt das Wasser in mehreren feinen Strahlen statt eines groben Sprühnebels ab — dadurch sinkt die Verdunstung spürbar und das Wasser hat mehr Zeit, in den Boden einzusickern statt abzulaufen.
  • Große, offene Flächen: Getrieberegner wie der Hunter PGP oder Rain Bird 5000 werfen deutlich weiter und sind für große Rasenflächen wirtschaftlicher als viele kleine Sprühdüsen.
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Der größte Fehler, den wir in der Praxis sehen: eine Fläche komplett mit einem einzigen Regnertyp zu bestücken, egal ob Ecke oder freie Fläche. Das Ergebnis sind fast immer ungleichmäßig nasse und trockene Stellen — die Regnerauswahl sollte sich nach der jeweiligen Teilfläche richten, nicht nach dem, was gerade im Lager liegt.

Woran erkennen Sie Über- oder Unterversorgung?

Zu wenig Wasser zeigt sich zuerst an stehenden statt sich niederlegenden Grashalmen und an braunen, spröden Stellen — meist zuerst an sonnigen Hängen oder unter Bäumen. Zu viel Wasser erkennen Sie an moosigen oder dauerhaft nassen Stellen und einem auffällig blassen statt kräftig grünen Farbton. Beides lässt sich am schnellsten mit einem einfachen Test klären: Schraubenzieher in die Erde stecken — geht er leicht 10–15 cm tief, ist genug Feuchtigkeit vorhanden.

Automatik statt Handarbeit

Ein automatisches Bewässerungssystem übernimmt Zeitpunkt und Menge zuverlässig — inklusive Regensensor, damit bei Niederschlag nicht trotzdem bewässert wird. Für die Systemplanung und den passenden Regnermix für Ihre konkrete Fläche beraten wir Sie gerne. Mehr dazu auch in unseren Beiträgen zu Sensoren für automatische Bewässerung und wie Sie Ihre Bewässerungsanlage richtig einstellen.

Jürgen Hackländer, Geschäftsführer aqua.naturale Beregnung

Über den Autor: Jürgen Hackländer

Geschäftsführer von aqua.naturale Beregnung. Jürgen Hackländer kommt aus dem Handwerk und arbeitet bis heute selbst mit den Produkten, die er empfiehlt — seit über 25 Jahren, mit mittlerweile mehr als 15.000 zufriedenen Kunden. Durch regelmäßige Schulungen und ständigen Kontakt zu den Herstellern bleibt er technisch auf dem neuesten Stand.

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