Bewässerung und Beregnung im Detail

Die Bewässerung und Beregnung von gewerblichen und privaten Anlagen erfreut sich in den vergangenen Jahren über stetig wachsendes Interesse. Auf öffentlichen Sportanlagen, sowie Golfplätzen sind die Systeme bereits seit langem im Betrieb. Der Ansatz Privatkunden und Firmen professionelle Produkte anzubieten, um dauerhaft Wasser zu sparen und die Pflanzen trotzdem gut zu versorgen, macht einfach Sinn. Für die meisten kommt selbstverständlich noch die Zeitersparnis und die hinzugewonnene Freiheit als Argument für automatische Bewässerung dazu. Man unterscheidet allgemein zwischen Bewässerung und Beregnung. Dabei stellt Bewässerung jenen Teil dar, der unterirdisch verlegt wird, oder sich in direkter Bodennähe befindet, und Beregnung, welche überirdisch geschieht. Als Beispiel gilt ein Tropfrohr als Bewässerung, während ein versenkbarer Getrieberegner zur Beregnung zählt. Die richtige Auswahl des Materials ist entscheidend für den dauerhaften Erfolg einer Anlage. So müssen die Ansprüche der Pflanzen bestmöglich berücksichtigt werden. Eine Staude wird es unter Umständen gar nicht mögen, dauerhaft von einem Regner benässt zu werden, während ein großer Rhododendron mit einem geschickt gesetzten Mikrosprinkler wunderbar zurechtkommt. Ziel einer Anlagenplanung ist es, die bestehenden Pflanzen nach Gruppen zu sortieren und mithilfe einer Steuerung und Magnetventilen über einen vordefinierten Zeitraum zu versorgen. Die Wichtigkeit des Einsatzes professioneller Ausbringungsgeräte, wie Regner und Tropfer ergibt sich schon allein dadurch, dass auf die zuverläsige Angabe über die Ausbringungsmenge pro Stunde geachtet werden muss. So kann über den Bewässerungscomputer und eine unterstützende Sensorik ein individuell konzipertes System für den Garten oder das Gelände entstehen, welches ein benutzerseitiges Eingreifen unnötig macht.